Persönliche Fragen

Gibt es ein Tier, mit dem Sie sich vergleichen?

Natürlich mit einer Biene! Dieses Tier ist so etwas wie mein persönliches Symbol. Bienen sind fleißig, nützlich und gesellig, und in meinen Kursen kann man mit etwas Fleiß und in netter Gesellschaft nützliche Dinge lernen. So wie die Biene den Honig schenkt, so schenke ich die italienische Sprache. Außerdem verwende ich das Wort „ape“, also italienisch für Biene, in einem Merksatz zu den italienischen Endungen. Deshalb ist das Tier auch meinen Schülern sehr vertraut. Und der Stachel? Na ja, den setzen Bienen ja nur in äußerster Not ein. Also genauso selten wie ich!

Was gefällt Ihnen an Luxemburg, und was nicht?

Ich lebe sehr gern hier, aber mir fehlen natürlich manchmal meine Geschwister, Verwandten und lieben Freundinnen in meiner Heimat. Und die Berge vermisse ich auch. Aber ich hole mir die Dolomiten mit lauter Bildkalendern (alle von diesem Jahr!) in die Wohnung.

Welchen Beruf hätten Sie, wenn Sie nicht Italienischlehrerin wären?

Schriftstellerin oder Journalistin, um den Menschen Ratschläge für die alltäglichen zwischenmenschlichen Probleme zu geben. Vielleicht wäre ich aber auch Filmschauspielerin.

Welche vier Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ein Foto von mir mit meiner Familie, meinen Computer mit Drucker, Papier und Stiften, meine Tagebücher und meine rote Tasche. Die Tasche ist so etwas wie mein Markenzeichen.

Welche Kunstwerke liegen Ihnen besonders am Herzen?

Ich liebe den Impressionismus, beispielsweise Monets Seerosenbilder oder das Bildnis von Madame Monet mit dem Sohn. Bei ihrem Anblick werde ich immer ganz ruhig. Außerdem gibt es noch ein antikes Fresko aus Pompeji, das mir gut gefällt, weil es eine nachdenkliche Frau mit Schreibtafeln in der Hand zeigt. Damit konnte ich mich immer schon identifizieren.

Und welche Filme spielen für Sie eine wichtige Rolle?

Zum einen der alte Musicalfilm „My Fair Lady“ mit Audrey Hepburn – wegen der Musik, aber auch wegen der Geschichte, in der sich ein einfaches Blumenmädchen mithilfe von Sprachunterricht in eine Lady verwandelt. Und zum anderen der Film „The King’s Speech“, denn er zeigt deutlich und glaubwürdig, was man mit Mut und starkem Willen erreichen kann. Beide Filme handeln von Sprache. Das kann kein Zufall sein!

Was gefällt Ihnen an Ihren Schülern?

Zu Beginn meiner Laufbahn habe ich an Oberschulen unterrichtet. Seitdem weiß ich zu schätzen, mit welchem Fleiß und welchem Eifer meine Schülerinnen und Schüler dabei sind. Das ist wirklich keine Selbstverständlichkeit! Außerdem mag ich es, wenn sie meine Ironie verstehen und darauf eingehen, was zum Glück meistens der Fall ist.

Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft?

Manchmal träume ich davon, dass Menschen in aller Welt mein Buch „Tutto cominciò con una telefonata“ lesen und Spaß daran haben. Außerdem wünsche ich mir weiterhin fleißige, neugierige und nette Schüler – und ich wünsche mir, dass möglichst viele Leute auf meiner Website vorbeikommen, verweilen und Kontakt zu mir aufnehmen. Das würde mich besonders freuen.

Diese Fragen an mich haben Schülerinnen und Schüler, Freunde und Familie beigesteuert. Ich bedanke mich dafür ganz herzlich bei Marc T., Achille, Colette, Daniela, Lucia, Martine, Neil, Renato, Robert M., Sylvie, Teresa, Valentina, Viviane, Gian Carlo, Alessandro, Stefano und Elena.